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Pfalz-Magazin Winter 52-2019

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Winterausgabe des Pfalz-Magazins. Geschenke, Weihnacht, Kulinarik und Wein.

„Fürchtet euch nicht!

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird, denn euch ist heute der Heiland geboren.“ Lukas 2, 10 (Bibel) 86

Weihnacht D ie Weihnachtszeit rückt näher und jeder freut sich schon darauf. Der Duft von Lebkuchen und Glühwein breitet sich in den Städten aus und lädt dazu ein, gemütlich über die Weihnachtsmärkte zu schlendern. Was aber ist denn Weihnachten wirklich? Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Wann genau vor etwa 2000 Jahren Jesus geboren wurde, ist nicht völlig genau geklärt. Die Feier des 25. Dezember als Geburtsfest Jesu ist erstmals für das Jahr 336 in Rom bezeugt. Weihnachten heißt so viel wie heilige, geweihte Nächte. Die Geburt Jesu bedeutet nach christlichem Verständnis: Gott ist Mensch geworden; in Jesus hat sich Gott den Menschen auch mitgeteilt, ist in ihre Geschichte getreten, hat sich ihrer erbarmt und ihnen das Heil geschenkt. Nicht zuletzt deshalb gilt Weihnachten auch als Fest der Liebe. Weihnachten ist eine Zeit, in der wir persönliche Momente miteinander teilen und Erinnerungen austauschen, die für uns auf Jahre hinaus Bedeutung haben können. Weihnachten kann auch eine Zeit sein, die Welt mit Augen der Liebe zu betrachten. Es ist eine Zeit, sich darauf zu besinnen, dass die Welt aus Leuten wie dir und mir besteht – die wir so sehen sollten, wie sie im Innersten wirklich sind. Weihnachten ist eine Zeit der Herzensfreude. Es ist eine Zeit der dankbaren Besinnung an all das Gute, welches das vergangene Jahr uns gebracht hat. Es ist eine Zeit, für die Liebe dankbar zu sein, die der Himmel in unser Leben gebracht hat. Weihnachten ist auch eine Zeit, Menschen, die in Not sind, zu helfen – und dabei nichts zurück zu erwarten. Weihnachten ist vor allem die Zeit der Liebe, denn Gott ist ein Gott der Liebe. Genau wie im „richtigen“ Leben besteht auch das wahre Weihnachten nicht aus dem, was wir bekommen, sondern aus dem, was wir geben. Wer nur darauf baut, von anderen immer nur etwas zu erwarten, anstatt etwas zu geben, wird automatisch enttäuscht werden. In einer Welt, wo sich alles von einem Tag auf den anderen drastisch verändern kann, scheint es auf den ersten Blick kaum etwas zu geben, das nicht irgendwann bald passé ist. Aber es gibt etwas, das niemals aus der Mode kommt: das Bedürfnis zu lieben und wieder geliebt zu werden. Genau das ist der Grundgedanke vom Weihnachtsfest und der wahre Grund, warum jeder von uns hier ist. Und so können wir in dieser Welt unsere Spuren „im Schnee der Zeit-Geschichte“ hinterlassen, indem wir anderen Menschen Liebe zeigen. Wir können sogar aus jedem sonstigen so genannten „Alltag“ etwas derart Besonderes machen, wenn wir es nur wollen. RS 147