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Pfalz-Magazin Winter 52-2019

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Winterausgabe des Pfalz-Magazins. Geschenke, Weihnacht, Kulinarik und Wein.

Kulinarisches Äpfel—

Kulinarisches Äpfel— Kaffee gesund und lecker Trotz vitaminreicher Konkurrenz von Orange und Kiwi sind die knackigen Früchte mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von rund 20 Kilogramm das beliebteste Obst der Deutschen. Auch bei den Säften ist es der Apfelsaft mit rund 11 Litern pro Kopf. I Mit 164 Litern pro-Kopf-Verbrauch ist der Kaffee das beliebteste Getränk der Deutschen. Lange hielt sich das Gerücht, dass das schwarze Gold schädlich für die Gesundheit sei. Neuere Groß-Studien belegen das Gegenteil. Die Entdeckung des Kaffees ist von zahlreichen Märchen und Legenden umwoben. Eine dieser Legenden führt uns in ein Kloster nach Äthiopien. Um 850 nach Christus soll den mohammedanischen Mönchen von Ghebel Abor eines Abends aufgefallen sein, dass ihre Ziegen außergewöhnlich munter waren. Die Mönche entdeckten, dass die Ziegen unbekannte Beeren gefressen hatten. Neugierig geworden, probierten sie selbst von den dunkelroten Früchten. Sie waren aber vom bitteren Geschmack enttäuscht und warfen die Beeren ins Feuer. Kurz darauf verbreitete sich ein gar köstlicher Duft. Die Mönche löschten das Feuer und brauten aus den inzwischen „gerösteten“ Kaffeebohnen ein schwarzes Getränk. Es half ihnen von da an, beim Nachtgebet wach zu bleiben. Der Botaniker unterscheidet über 80 verschiedene Arten von Kaffeebäumen. Davon haben zwei eine besonders große Bedeutung: Arabica: Etwa drei Viertel der gesamten Weltproduktion an Kaffee stammt von Bäumen der Art „Coffea arabica“. Im Allgemeinen ist die Qualität des Arabica-Kaffees sehr gut. Robusta: Der „Coffea robusta“ ist schnellwüchsiger, ertragreicher und widerstandsfähiger gegen Schädlinge als der Arabica. Dieser Kaffee, auf den knapp ein Viertel der Weltproduktion entfällt, besitzt einen etwas erdigen und eher rauen Geschmack. Der Röstmeister hat die Möglichkeit, seinem Produkt eine ganz individuelle Note zu geben. Die einzelnen Länder wiederum klassifizieren ihren Kaffee nach verschiedenen Gesichtspunkten, so dass wir sagen können, dass es Tausende von Kaffeesorten, die sich von Jahr zu Jahr ändern, gibt. Dass sich daraus die verschiedensten Kompositionen gestalten lassen, liegt wohl auf der Hand. Schlussendlich ist es aber nur mit der subjektiven Sinnenprüfung möglich, den unermesslich variablen Geschmackswert eines Kaffees zu beurteilen. Entgegen der früheren Auffassung der Medizin ist der Kaffeegenuss keineswegs gesundheitsschädlich! Lange hielt sich der negative Ruf des Kaffees, dass er den Insulinspiegel, den Blutdruck und den Blutzucker erhöhen würde, gar den Körper entwässere und so insgesamt das Herz - Kreislauf - System schädige. In letzter Zeit zeigen jedoch immer mehr Studien, dass Kaffee gar nicht so ungesund ist wie bislang vermutet, sondern im Gegenteil sogar gesundheitsfördernde Eigenschaften aufweist. Prof. Dr. Thomas Hofmann, Lebensmittelchemiker an der TU München, sagte: „Die Aussage, dass Kaffee generell schädlich sei, ist heute nicht mehr haltbar, früher hat man zum Teil negative Wirkungen einzelner Kaffeeinhaltsstoffe auf den Gesamtkomplex Kaffee übertragen“. Auch zeigen aktuelle Studien, dass die angenommene „entwässernde“ Wirkung des Kaffees wissenschaftlich unhaltbar ist. Viele der positiven Effekte des Kaffees werden auf die darin enthaltenen Antioxidantien zurückgeführt. Nach einer US-amerikanischen Studie aus dem Jahr 2005 ist die mit Abstand wichtigste Quelle für gesundheitsfördernde Antioxidantien aus der täglichen Nahrung das Genussmittel Kaffee – woraus sich allerdings nur ableiten lässt, dass die Amerikaner wahrscheinlich zu wenig Obst und Gemüse zu sich nehmen. Aufgrund der vergleichbaren Ernährungsgewohnheiten ist anzunehmen, dass auch in Deutschland Kaffee eine Hauptquelle für Antioxidantien darstellt. Zwei weitere groß angelegte Studien, eine amerikanische an über 45.000 Männern und eine finnische sog. Kohortenstudie mit über 20.000 weiblichen und männlichen Probanden kamen eindeutig zu dem Schluss, dass regelmäßiger Kaffeekonsum kein Risiko für koronare oder zerebrale vaskuläre Krankheiten (Herz- Kreislauf, Diabetes etc.) mit sich bringt. Die Autoren der finnischen Studie fanden die höchste Sterberate sogar bei Männern, die überhaupt keinen Kaffee tranken und auch bei den Frauen sank diese Rate kontinuierlich mit steigendem Kaffeekonsum! RS Auszug aus unserem Kaffee-Bericht unserer Internetseite: https://www.das-pfalz-magazin.de/kulinarisches/suesses-und-sonstiges/kaffee/ 50 48

Kaffee aus Leidenschaft Hochwertigster Kaffee mit Frische-Phlilosophie In einer ehemaligen Tankstelle an der Queichheimer Brücke in Landau findet sich ein echtes Kleinod für begeisterte Kaffee-Genießer. Hier bietet man viele leckere Kaffee- und Espressosorten – natürlich selbst geröstet – zum Verkauf und auch zum Probieren im Ausschank an: Für jeden Geschmack ist also etwas dabei! Jetzt auch besonders interessant: Viele verschiedene Produkte im Laden eignen sich als tolle Geschenk-Ideen! Hier in der „KFE“ steht die Qualität und Frische im Vordergrund: der Kaffee wird täglich frisch geröstet – dies garantiert einen stets gleichbleibenden Kaffeegenuss, egal für welche Zubereitungsart. Großes Augenmerk legt das KFE-Team auf biologischen Anbau und absolut fairen Handel. Die direkte Unterstützung der Kaffeebauern, mit denen man in vielen Fällen sogar einen persönlichen Kontakt hält, ist dem Team besonders wichtig. Des Weiteren bietet man regelmäßig Barista-Kurse und Kaffee- Seminare über Anbau und Röstung. Termine hierzu findet man auf der Internetseite. Öffnungszeiten: Mo–Fr: 10 – 18 Uhr Sa 10 – 16 Uhr KFE Die Kaffeerösterei GmbH Maximilianstraße 2 (an der Queichheimer Brücke) 76829 Landau Tel.: 06341 – 14 41 41 info@kfe-kaffee.de | https://kfe-kaffee.de 49