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Sonstiges

Sonstiges Sommerzeit — hinaus ins Freie Foto: Thomas Steinmetz Der Sommer ist da und weckt herrliche Erinnerungen an unsere Kindheit. In den langen Sommerferien verbrachte man die meisten Tage draußen; voller Abenteuerlust zog es einen in die Natur, in Felder, den Wald oder man baute Dämme am Bach. Wenn der Urlaub nicht an die See führte, war man den ganzen Tag im Freibad. D ie Sommermonate laden regelrecht dazu ein, das alltägliche Leben nach draußen zu verlagern und Freiheit und Unbeschwertheit dabei zu erleben. Die Sonne und Wärme hat viel damit zu tun. Jeder, der schon einmal Pech im Urlaub hatte und fast nur Regen und einen grauen Himmel erlebte, wird dies bestätigen können. Es heißt zwar im Volksmund, es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung, aber die Sonne ist doch ein Garant für gute Laune. Aber warum sind wir von der Sonne so abhängig? Seit jeher spendet sie Wärme, Licht und Orientierung; sie ist das Zentralgestirn, um das sich unser Leben kreist. Ohne Sonne kein Vitamin D Es stimmt, dass über uns die Ozonschicht dünner geworden ist, aber dieser Rückgang blieb, anders als vorhergesagt wurde, stabil. Aber man sollte immer noch vorsichtig sein: Die heiße Mittagssonne meiden und nicht zu lange ungeschützt ein Sonnenbad nehmen. Es lohnt sich, einmal darüber nachzudenken, wie wichtig das Sonnenlicht für den Organismus ist. In der heutigen Zeit leiden viele Menschen – vor allem Kinder und Jugendliche – unter Vitamin-D- Mangel, und das jahrelang unbemerkt. 86

INFRA Faszination in Schwarzweiß ROT Ein Leckerbissen der Landschaftsfotografie von Gerhard Steinmetz † Foto: Fotolia Das Vitamin D spielt eine bedeutende Rolle für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und reguliert dadurch den Auf- und Abbau der Knochen. Es ist außerdem an weiteren Stoffwechselvorgängen wie zum Beispiel der Infektabwehr oder dem Muskelmetabolismus beteiligt und senkt das Krebsrisiko. Das lebenswichtige Vitamin D wird aber nur gebildet, wenn die Haut der Sonne ausgesetzt ist. Eine Deckung des Vitamin-D-Bedarfs alleine über die Ernährung ist schwierig. Denn vor allem Lebensmittel wie Lebertran, Hering oder Aal zählen zu den vergleichsweise „guten“ Vitamin- D-Lieferanten – und die sind bei uns eher unbeliebt und kommen selten auf den Tisch. Und wer mit Grundnahrungsmitteln nachhelfen will, der müsste ganz schön zugreifen: So müssten es pro Tag 27 Liter Vollmilch, 15 Eier oder auch 2 Kilogramm Kabeljau sein, um die empfohlene Menge an 1000 I.E. Vitamin D pro Tag aufzunehmen. Hier können wir viel von den südlichen Ländern lernen. Zur Mittagszeit, wenn die Sonne am Höchsten steht, ist die Siesta gang und gäbe. Wenn es dann nachmittags kühler und angenehmer ist, dann beginnt das Leben auf den Plätzen, am Strand und sogar auf den Straßen. In Südfrankreich wird an allen Ecken Boule gespielt und keiner hockt daheim. Sonne bedeutet Leben Aber man sollte nicht so panisch vor der Sonne warnen und sie als mögliche Gefahrenquelle ansehen. Vor allem bei den Kindern haben viele Eltern regelrecht Panik und wollen nicht, dass sie sich in der Sonne aufhalten. Dabei sollte einmal die Perspektive geändert werden, denn ohne Sonne gibt es kein Leben. Man hat festgestellt, dass viele Nonnen an einem großen Mangel an Vitamin D leiden, weil ihre schwarzen Kutten nur das Gesicht unverhüllt lassen und kaum Sonnenlicht auf ihre Haut trifft, und somit sind sie in Deutschland die Berufsgruppe mit der höchsten Brustkrebsrate. Aber eins sollte man trotzdem beachten: Sonnenschutz ist wichtig. Wie bei allem im Leben kommt es auf eine richtige Balance an. Kinder sollten das ganze Jahr konsequent nach draußen geschickt werden, damit sie nicht stundenlang vor dem PC sitzen und sich so schon beizeiten an die Sonneneinstrahlung und wärmere Temperaturen gewöhnen. Ohne die Sonne gäbe es uns nicht und überhaupt kein Leben auf der Erde. Das ist den Menschen schon seit Alters her bewusst. Wie arm wäre unser Leben ohne sie. Deshalb heißt es jetzt ab nach draußen und unsere Räume bewusst nach draußen erweitern. Der Mensch strebt zum Licht und zur Sonne und wird neu beflügelt. Sie ist ein wesentlicher Lebensmotor. Freuen wir uns auf den Sommer! RS Die besondere Schwarzweiß- Fotografie von Gerhard Steinmetz erscheint eigentümlich und unwirklich, wie in einem Science- Fiction-Film. Der Grund hierfür ist der, dass die allgemein wenig bekannte Infrarot-Technik diesen Fotos zugrunde liegt. Grün wird weiß, blau wird grau-schwarz, während sich rot neutral grau verhält. Auf diese Weise entstehen Bilder, die den Betrachter faszinieren und gleichsam in ihren Bann ziehen. So entstanden auf Teneriffa Bilder Bilder wie aus einem Zauberwald (siehe Abb. oben). Oder wenn man die von Fadenalgen überzogenen Hochwasser-Landschaften in den Bildern des Altrheins betrachtet, wird man unvermittelt an Christos Künste erinnert. Sichern Sie sich jetzt ein Exemplar! (Versand innerh. D kostenlos!) 29, 90 € Hardcover-gebunden 60 Seiten, 62 Abbildungen (alle Schwarzweiß) Diese absolute Besonderheit ist erhältlich bei: Ideen Concepte | Galerie und Verlag Schlesierstraße 9 | 76865 Rohrbach Telefon: 06349 - 6793 E-Mail: info@ideen-concepte.de Die ultimativen die besten Winzer Tipps auf www.online-tipps.info www.pfalz-wein.info f 147 97