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Frühling 2018 APR-MAI

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Unsere Frühlingsausgabe April-Mai 2018. Das pfalz-magazin. Wein, Kultur, Genuss und Reisen.

Reise Der Sonne entgegen

Reise Der Sonne entgegen in der Region Bad Radkersburg Urlaub unter südlicher Sonne verspricht die Region Bad Radkersburg in Östreich. Grenzenloses radeln auf nahezu ebenen Wegen und zum Abschluss gibt's Wasserspaß in der Parktherme. Fotos: Tourismusverband Bad Radkersburg Die sonnigste und erlebnisreichste RADregion Österreichs lädt bereits Familien zur RAD-Entdeckungstour ein. Keine Sorge, dass den Kindern langweilig wird: In der Region Bad Radkersburg warten viele Abenteuer auf kleine Entdecker. So versprechen das Familienmagazin, die Rätselrallye mit dem Rad und der Kids Coach der Parktherme Spaß und Abenteuer. In der Parktherme kommen Kinder auf ihre Kosten – sei es beim Sprung ins 50m Sportbecken oder abwechslungsreicher Wasserpass im Erlebnisbereich mit Rutsche, Wildbach und Wasserfall und beim Kids Coach bei Entdeckungsreisen mit „Puschel“ dem Eichhörnchen. Die Region bietet ein unvergessliches Freizeitangebot. Ob Entdeckungstouren in den Murauen, beim Schnuppertauchen oder paddeln auf der Mur – es kommt garantiert keine Langeweile auf. Feinste Tropfen und Schmankerln verführen dagegen große Entdecker in Buschenschänken und Wirtshäusern. Sommerliche Leichtigkeit und südliches Flair – die Region Bad Radkersburg ist viel zu schön, um kurz zu bleiben. Und am Abend? Flanieren & RAdieren durch die historische Altstadt und der Musik lauschen auf Plätzen und Innenhöf, die bunte Lokalszene und das gute Leben genießen. Sommerglückstage 7 Nächte schon ab 222,10 € buchbar Alle Infos zur Region: Tourismusverband Region Bad Radkersburg Hauptplatz 14 | 840 Bad Radkersburg Tel.: +43 3476 - 25 45 www.badradkersburg.at 74

Foto: iStock/AleksandarNakic „Hygge“ — Heimeligkeit als Lebensprinzip 2012 wurde der World Happiness Report ins Leben gerufen. Dabei haben Forscher der New Yorker Columbia University sowie internationale Experten mehr als 3.000 Menschen aus 155 Ländern befragt. Am „Weltglückstag“ (20. März) wurde der UN-Bericht veröffentlicht, mit folgenden Ergebnissen: Platz 1 belegt Norwegen, dicht gefolgt von Dänemark, Island, Schweiz, Finnland, Niederlande, Kanada und Neuseeland. Deutschland stagniert auf Platz 16. Was haben die Dänen und die Norweger gemeinsam, dass sie seit Jahren ganz vorne auf der Glücksskala landen? Der Duden hat die skandinavische Glücksformel mittlerweile sogar in seinen Wortschatz aufgenommen: „Hygge“, was so viel wie „angenehm“ bedeutet. „Hyggelig å treffe deg“ heißt auf Norwegisch nichts Geringeres als „Schön, dich zu treffen.“ Und darum geht es: Das Leben so angenehm wie möglich gestalten. Weniger Smartphone-Konsum und Politikverdrossenheit, dafür mehr Familie, Freunde und Dinner-Partys. Das Hygge-Konzeption hat dabei viele Vorgänger und Verwandte. Von der Biedermeierzeit über Simple Life bis hin zu Slow Food zieht sich das Grundrezept der Einfachheit durch die Geschichte der Menschheit. Im Grunde wollen wir schon immer einen gesunden Hedonismus leben, sprich Schmerz und Leid vermeiden und dabei möglichst viel Freude erleben. Die Hygge-Regeln sind recht einfach. Wenn man sie beachtet, steht dem IKEA-Katalog-Leben nichts mehr bevor: Kuschelsocken und - decken, Kerzen, selbstgebackene Kekse, Kaminfeuer, ein schöner Schmöker und heißer Tee. Doch das scheint fast zu einfach zu sein. Es stellt sich nämlich die Frage, was zuerst da war: Der Platz 1 auf dem weltweiten Glücklichsein-Index oder die Erfindung der Hyggeligkeit? Skandinavien hat bekanntermaßen die besten Voraussetzungen und gilt als das Land, wenn es um Kinderfreundlichkeit geht. Freie Bildung, beste Renten-, Sozial- und Krankenversicherung, mindestens einen Monat bezahlter Urlaub, eine boomende Wirtschaft. Kein Wunder, dass da Hygge so leicht fällt. Aber trotz unserer Wirtschafts- und Politikverdruss können und sollten wir gen kalten Norden schauen und mit bewundernden Augen innehalten und sagen: Ja, lasst uns doch mal wieder entschleunigen. Lasst uns das stürmische Wetter genießen und uns nicht die Laune verderben lassen. Lasst uns bewusst ein- und ausatmen und unserer Umwelt neue Aufmerksamkeit schenken. Bewusst glücklich zu sein ist auch eine Lebenseinstellung, eine Entscheidung. Ob wir uns ärgern und stressen lassen, hängt oft von uns selbst ab. Also, Kopf hoch und auf in ein entspannteres Jahr – ob mit oder ohne selbstgestrickten Wollsocken. Darauf jetzt einen Tee. SC f 75

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