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Frühjahrs-Ausgabe Nr. 53 Feb.-Mrz. 2020

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Ausgewählte Die

Ausgewählte Die schönsten Veranstaltungen Weihnachtsmärkte Ein Tuareg in Mali beobachtet ein nahendes Gewitter. Laut manchen Klimaprognosen könnte es hier bald deutlich mehr regnen. ©Foto: Luis Dafos/Getty 6. Die Sahel-Zone ergrünt Laut vielen Medienberichten steht es außer Frage, dass der Klimawandel das Potenzial hat, auch Gutes zu vollbringen. Denn mit der Erwärmung käme anhand der Berechnung verschiedener Klimamodelle die Erklärung, dass die Sahel-Zone ein Trend zu mehr Regen zeigt. Der Grund dafür wäre darin zu sehen, dass der westafrikanische Monsun nach Norden expandiere. 7. Geld von „vergessenen Konten“ kommen sozialen Projekten zugute, anstatt, wie früher üblich, den Banken Normalerweise wird nach 30 Jahren das Geld von verwaisten Konten auf die Banken überschrieben. Der Verein „Social Entrepreneurship Network Deutschland“ setzt sich nun dafür ein, dass dieses Geld für soziale Zwecke verwendet wird. 8. Flüsse werden von Plastik gereinigt Das Team von Ocean Cleanup hat mit der Reinigung der Flüsse von Plastik und anderem Müll begonnen. Bis zum Jahr 2025 sollen die tausend am meisten verschmutzten Flüsse weltweit gereinigt sein. Boyan Slat, der junge holländische Ingenieur, der das Ocean Cleanup Projekt für die Meere entwickelte, hat nun ein weiteres Projekt realisiert, um die Gewässer vom Kunststoff und Mikroplastik zu befreien. Nachdem Untersuchungen gezeigt hatten, dass 80% des gesamten Mülls in den Ozeanen über die Flüsse ins Meer gelangt, haben Slat und sein Team den sogenannten Interceptor entwickelt. Es wird geschätzt, dass alleine in Deutschland bis zu neun Milliarden Euro auf diesen sogenannten „nachrichtenlosen Konten“ liegen. Bei diesen Konten besteht kein Kontakt mehr zu den Eigentümern, z. B. weil diese verstorben sind und eventuelle Erben nichts davon wissen. In Großbritannien wird es seit 2008 so gehandhabt, dass das Geld der „nachrichtenlosen Konten“ nach 15 Jahren in einen Fond übergeht. 40 Prozent davon werden dann ohne Risiko investiert und der Rest wird gemeinnützig eingesetzt. Der Interceptor steht in Flüssen und nutzt natürliche Wasserströmungen, um den Müll zu sammeln. Er ist zu 100% solarbetrieben 10

9. Gurkenwasser als Streumittel auf den Straßen Ein deutscher Gewürzgurkenproduzent liefert künftig das von der Produktion übrig bleibende Salzwasser für den Einsatz auf deutschen Straßen. Eine Win-Win-Situation. Fotos: pixabay Ein Straßennetz von etwa 23.000 Kilometern muss jeden Winter in Bayern bestreut werden. Dazu werden ca. 326.000 Tonnen Streusalz und mehr als 3000 Mitarbeiter benötigt. Ein neues Projekt bringt hier nun eine viel ökologischere und günstigere Lösung: Eine Niederbayerische Firma verarbeitet jedes Jahr 17.000 Tonnen Gurken zu Gewürzgurken. Bei dieser Herstellung bleiben riesige Mengen an Salzwasser übrig. Und genau dieses wird nun in Salz- Sole umgewandelt, an die Straßenmeistereien verteilt und kann dann auf den Straßen eingesetzt werden. Gurkenwasser als Streumittel Das Bayrische Staatsministerium schätzt, dass durch dieses Pilotprojekt im kommendem Winter rund 700 Tonnen Salz und etwa 4,9 Millionen Liter Wasser eingespart werden können. Und die Firma spart sich den Prozess des aufwendigen Klärungsverfahrens. 10. Auf einem Wohnhaus wachsen 150.000 Pflanzen Santalaia ist ein Wohnhaus in Bogotá, Kolumbien. 150.000 Pflanzen wachsen an diesem Gebäude, damit ist es eines der höchsten vertikalen Gärten der Welt. Die über 10 verschiedenen Pflanzenarten verteilen sich auf 1.100 Quadratmetern und säubern die Luft. Ein vertikaler Garten dieser Größe kann genug Sauerstoff für mehr als 3.000 Menschen produzieren und die CO Bilanz von 700 2 Personen kompensieren. Außerdem können die 150.000 Pflanzen 775 Kilogramm Schwermetalle aufnehmen, mehr als 2.000 Tonnen schädlicher Gase aus der Luft filtern und mehr als 400 Kilogramm Staub absorbieren. TS Auf diesem Gebäude in Kolumbien wachsen 150.000 Pflanzen Quellen: msn Plastic Bottle Village Ocean Cleanup GEO Süddeutsche Zeitung SWR idowa reset.org deutschlandfunk kultur 14 11

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