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Winter Ausg 47_2018

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Unsere Winterausgabe für November und Dezember 2018 sowie Januar 2019

Gesundheit Moleküle

Gesundheit Moleküle fürs Leben 2600 Jahre vor Christi Geburt wird in China erstmals die Krankheit Beriberi beschrieben. Deren Symptome waren ein wackeliger Gang, Lähmungen und Erbrechen; oft kam es auch zu einer tödlichen Herzschwäche. Damit ist Beriberi die älteste, dokumentiert Vitaminmangelkrankheit. B is ins 20. Jahrhundert war die Ursache für diese Krankheit unbekannt. Ende des 19. Jahrhunderts kamen Wissenschaftler zum ersten Mal dem Geheimnis der Vitamine auf die Spur. Der holländische Arzt Christiaan Eijkman entdeckte, dass ein Mangel an Vitamin B1 (Thiamin) die Krankheit verursacht. Doktor Eijkman war damals zur Erforschung von Beriberi nach Holländisch-Ostindien geschickt worden, ins heutige Indonesien. Die Symptome traten sowohl bei Personal, Patienten als auch bei den krankenhauseigenen Hühnern auf. Wie so oft war bei der Lösung des Rätsels der Zufall auf der Seite des Tüchtigen. Christiaan Eijkman beobachtete nämlich, dass die Hühner dann von der Krankheit verschont blieben, wenn man sie nicht mit weißem, poliertem Reis fütterte, sondern mit braunem, ungeschältem fütterte. Das Geheimnis musste demnach in der Schale des Korns verborgen liegen. Als er auch seine Patienten mit braunem Reis versorgte, verschwanden bei ihnen ebenfalls die Symptome. 1897 wurde so das Thiamin entdeckt, das Vitamin B1. 1912 wurde der niederländische Chemiker Casimir Funk auf den Bericht des Militärarztes aufmerksam und isolierte 1926 aus Reiskleie einen Stoff gegen diese Mangelerkrankung. Er gab der Substanz den Namen Vitamin (Vita – das Leben; Amin – stickstoffhaltige Substanz). Die Zeit brachte im Laufe der Jahre neue Erkenntnisse über die Amine des Lebens. Heute sind 13 „essentielle“ Vitamine bekannt und sie können alle synthetisch hergestellt werden. Doch auch ohne Vitamine aus der Apotheke kann man sich vor Erkrankungen wie Beriberi, Skorbut und Pellagra schützen. Durch ausgewogene, vielseitige und gesunde Ernährung beugt man Vitaminmangel langfristig vor. Falsche Ernährung kann aber auch kleinere Folgeschäden haben, die sich nicht in einer schweren Erkrankung äußern. Auch Teint und Bindegewebe leiden unter schlechter Ernährung und lassen das äußere Erscheinungsbild erschlaffen, da auch sie an Stoffwechselvorgänge angeschlossen sind und Vitamine benötigen. So stärkt zum Beispiel Vitamin C nicht nur das Bindegewebe und beugt Hautalterung vor, sondern auch unser Immunsystem profitiert davon. Außerdem ist Vitamin C ein wichtiger Gegner der freien Radikale. Das sind sauerstoffhaltige Verbindungen mit einem freien, sehr reaktionsfreudigen Elektron. Die freien Radikale entreißen anderen Verbindungen Elektronen und lassen somit immer mehr solcher aggressiven Verbindungen entstehen. So stören sie Vorgänge in Zellen, in der Zellmembran und sogar im Zellkern, wo sich der Bauplan, der wichtigste Teil der Zelle befindet. Fotos: Pixabay 72

Restaurant Schneider Genießen Sie Pfälzer Gastlichkeit im Wohlfühlambiente an der Südlichen Weinstraße. Sogar der Alterungsprozess des Gehirns kann beschleunigt werden, wenn zu viele freie Radikale im Körper vorhanden sind. In geringem Maße sind freie Radikale unschädlich. Sie entstehen durch körpereigene Stoffwechselprozesse und helfen dabei Fremdkörper zu zerstören. Aber auch durch schädliche Umwelteinflüsse, wie z.B. UV-Strahlung, Ozon, radioaktive Strahlung, Zigaretten und Pestizide können freie Radikale entstehen. Im Zeitalter der Technik und des Konsums sind viele diesen Umwelteinflüssen stark ausgeliefert. Umso wichtiger ist die Aufnahme von Vitamin C heute. Zitrusfrüchte, rote Paprika, schwarze Johannisbeere, Erdbeeren, Kiwi, Petersilie und Kohl, sie alle enthalten das wichtige Vitamin und sind einfach in den täglichen Nahrungsbedarf einzugliedern. Auch Trauben enthalten Vitamin C. Das ist jedoch nicht das einzige Vitamin, das in Trauben enthalten ist. Sie enthalten alle B-Vitamine (außer B12) und das aus den Traubenkernen zu gewinnende Öl reich an Vitamin F. Ein frisch vom Baum geenteter Apfel enthält doppelt so viel Vitamin C wie eine Frucht, die lange im Kühlhaus lagerte. Denn Vitamin C ist besonders Licht empfindlich und verliert durch Sauerstoff und auch durch Hitze im Schnitt 50%, es kann aber auch weitaus mehr sein. Viele Vitamine vertragen keine Hitze und werden durch das Kochen zerstört. Oder werden, wie alle wasserlöslichen Mineralstoffe, herausgespült und dann mit dem Kochwasser weggeschüttet. Deshalb das Gemüse am besten nur kurz dämpfen oder gleich als knackigen frischen Salat essen. Wer also öfters Frisches ist, etwa Paprika und Zitrusfrüchte, versorgt sich auch mit dem Vitamin C hinreichend. Mangel droht nur bei reiner Gertreidekost. Eine rote Farbe bei Obst und Gemüse deutet auf einen hohen Gehalt von Beta-Carotin hin, welches eine Vorstufe von Vitamin A ist, das zur Zellbildung im menschlichen Körper notwendig ist. Daher sind auch Beerenfrüchte besonders gesund und gehaltvoll. Kann es also sein, das wir in der modernen Welt an Unterversorgung lebenswichtiger Substanzen leiden? Das mag manchmal der Fall sein. Oft nehmen wir zu geringe Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen zu sich. Besonders wer sich sehr einseitig ernährt und nur sporadisch zu Obst und Gemüse greift, kann schnell ein Defizit an den wichtigen Nährstoffen aufweisen. Eine Studie des Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel befragte 20.000 Deutsche zu ihrem Essverhalten und stellte fest, dass viele Verbraucher bei einigen Vitaminen und Mineralien zu kurz kommen, vor allem die Vitamine D, Kalzium, Jod, Flour und Folsäure. Diese Defizite lassen sich aber leicht durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung beheben, die vitamin- und mineralstoffreich ist. RS Ab 16. November Gänse-Essen (Brust und Keule) und 4-Gänge-Gänsemenü nur auf Vorbestellung Gänse vom Hofgut Ritzmann Ihre Weihnachtsfeier bei uns? Wir beraten Sie gern. Silvester 2018/2019 mit großem Gala-Menü und Winzersekt zum Feuerwerk Vorschau 2019: 14. Februar Valentis-Menü Am 8., 9.und 10. März Küchenparty mit den Fünf Freunden Bitte um rechtzeitige Reservierung! Öffnungszeiten: Mittwoch ab 17:30 Uhr Donnerstag bis Sonntag von 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr und ab 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr www.schneider-dernbachtal.de Hauptstraße 88 | 76857 Dernbach Tel.: 06345 - 83 48 (Restaurant) 06345 - 33 11 (Hotel Sonnenhof) © online-tipps.info die ultimative Branchen-Info — exclusiv beim 14 15 73