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Winter Ausg 47_2018

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Unsere Winterausgabe für November und Dezember 2018 sowie Januar 2019

Foto: Pixabay Es

Foto: Pixabay Es weihnachtet sehr! W eihnachten. Das heißt wohl für die meisten: Familie, Schlemmen, Geschenke, Weihnachtsfeiern — und manchmal sogar Streit. Da war doch noch mehr? Es ist kaum zu fassen: Jeder zehnte Bundesbürger hat keine Ahnung, welche Bedeutung Weihnachten eigentlich hat. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Magazin „Stern“ veröffentlichte. Danach wussten 90 Prozent der Befragten, dass das Fest alljährlich wegen der Geburt Christi gefeiert wird. Zehn Prozent glaubten dagegen, Weihnachten habe andere Hintergründe. Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1001 repräsentativ ausgewählte Bürger. Heil geschenkt. Nicht zuletzt deshalb gilt Weihnachten auch als Fest der Liebe. Nach dem Bericht des Evangelisten Lukas waren es Hirten, die durch Engels–Erscheinungen als erste die Nachricht von der Geburt Jesu erhielten. Einer der Engel sprach: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; Er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt.“ Was aber bedeutet denn nun Weihnachten wirklich? Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Wann genau vor etwa 2000 Jahren Jesus geboren wurde, ist nicht völlig genau geklärt. Die Feier des 25. Dezember als Geburtsfest Jesu ist erstmals für das Jahr 336 in Rom bezeugt. Weihnachten heißt so viel wie „heilige, geweihte Nächte“. Die Geburt Jesu bedeutet nach christlichem Verständnis: Gott ist Mensch geworden, und in Jesus hat sich Gott den Menschen auch mitgeteilt, ist in ihre Geschichte getreten, hat sich ihrer erbarmt und ihnen das Foto: Das zweite Kapitel des Lukas-Evangeliums im Neuen Testament, wo die gängigste Version der Weihnachtsgeschichte geschrieben steht. 86

Die Forschung über Jesus kommt auch in säkularen Kreisen zu dem Schluss, dass Jesus von Nazaret tatsächlich geboren wurde und als Mensch in seiner Zeit gelebt hat. Seine Geburt in Bethlehem wird in zwei der vier Evangelien des Neuen Testamentes erzählt: Matthäus und Lukas erzählen ihrem Evangelium jeweils unabhängig voneinander eine Kindheitsgeschichte Jesu. Die Erzählungen machen deutlich, dass Jesus Christus von Anfang an, bereits als neugeborenes Kind, der Sohn Gottes und der verheißene Messias gewesen sein muss. geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.“ (Johannes 1,9–14) Foto: „Die Geburt Jesu“ Foto: lds.org Die verbreitetste Geschichte stammt aus dem Lukasevangelium: „In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.“ (Lukas 2,1–7) Im Evangelium nach Johannes und in den Briefen des Paulus wird die Geburt nicht geschildert, sondern die Geburt, sein öffentliches Auftreten und sein Tod am Kreuz werden vorausgesetzt. Das Johannesevangelium deutet in theologisch-dichterischer Redeweise die Menschwerdung des Gottessohnes: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch Foto: Blick zum Friedensdenkmal bei Edenkoben online-tipps.info die ultimative Branchen-Info — exclusiv beim 147