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Pfalz-Magazin Herbst-Ausgabe 51-2019

Die größte Beere der

Die größte Beere der Welt lat.: Cucurbita Kürbisse enthalten viel Betacarotin, dass im Organismus in Vitamin A umgewandelt wird, wichtig für unsere Augen. Es wirkt als Antioxidans von sogenannten freien Radikalen entgegen. Zusätzlich ist im Kürbis Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen und die Vitamine E, C und B. Die enthaltene Kieselsäure kräftigt Bindegewebe, Haut und Nägel. Das Kürbisfruchtfleisch ist sehr kalorienarm, etwa 25 kcal auf 100 gr. Kürbiskernöl ist reich an Vitamin E, und zählt zu den wertvollsten Pflanzenölen 30 40 14

Fotos: Presse Pfitzenmeier Man kann es kaum glauben, aber es ist wahr – der Kürbis ist die größte Beere der. Denn als Beeren bezeichnet man Früchte, deren meist zahlreiche Samen im Fruchtfleisch liegen. So wie es eben beim Kürbis der Fall ist – und bei seinen nahen Verwandten, den Gurken, Melonen, Tomaten, Johannis- und Stachelbeeren. Manche Sorten können bei besonders guter Pflege bis zu 500 Kilogramm schwer werden. Doch auch 50 Kilo schwere Exemplare sind nicht ungewöhnlich. 916,5 Kg brachte voriges Jahr der schwerste jemals in Deutschland gewachsene Kürbis auf die Waage. Der Koloss kam aus Bayern. Besitzer Mario Weishäupl aus Waldkirchen stellte mit seinem Kürbis bei einem offiziellen Wiegen der Great Pumpkin Commonwealth (GPC) in Thüringen diesen Rekord auf. Es gibt aber auch Kürbisse, die kleiner als eine Birne sind, und manche Zierkürbisart (nicht essbar) wird nicht mal so groß wie ein Euro- Stück. Die Farben reichen von Orange über Gelb bis hin zu Grün und sogar schwarz. Wenn man mit der Faust sachte auf die Schale klopft, kann man den Reifegrad des Kürbis herausfinden. Wenn ein hohles Geräusch erklingt und der Stilansatz leicht vertrocknet ist, dann bedeutet es, der Kürbis ist reif. Er kann mehrere Monate gelagert werden. Das Fruchtfleisch lässt sich auch gut einfrieren. Eigentlich kein Wunder, dass es so viele unterschiedliche Arten gibt – weltweit kennt man etwa 800 – , zählt doch der Kürbis zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Ursprünglich stammt er aus Mittelund Südamerika. Erst im 16. Jahrhundert wurde der Speisekürbis von den portugiesischen Seefahrern nach Europa und Asien gebracht. Heute unterscheidet man Speise-, Öl- und Zierkürbisse. Am beliebtesten ist heutzutage der japanische Hokkaido-Kürbis, ein handlicher, fast runder Kürbis mit kastanienartigem Geschmack, dessen Schale auch essbar ist. Der Butternut, ein birnenförmiger, heller Kürbis mit einem cremigen Fruchtfleisch, ist auch sehr beliebt. Nicht nur an Halloween zeigt die imposante Frucht ihre verschiedenen Gesichter. Sie enthält viele Nährstoffe und hat wenig Kalorien online-tipps.info die ultimative Branchen-Info — exclusiv beim 41

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