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PFALZ-MAGAZIN Frühling 1258

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©Rainer Sturm,

©Rainer Sturm, pixelio.de Noch mehr Gute Nachrichten! Irgendwie kommt es einem vor, als würden negative Nachrichten in unseren Medien immer heftiger, häufiger und katastrophaler daher kommen. Und wer kein gefestigtes Nervenkostüm hat, könnte leicht in Panik geraten. D er geneigte Leser unseres pfalz-magazins wird es längst mitbekommen haben, dass wir uns negativen Nachrichten und politischen Themen gegenüber grundsätzlich verweigern. Das hat einen ganz wichtigen Grund; denn wer täglich die Meldungen in unseren fast ausnahmslos negativ orientierten Massenmedien verfolgt, bekommt schnell das Gefühl, dass der Weltuntergang unmittelbar bevorsteht. Vor allem in der letzten Zeit; aber dies ist nicht nur in den vergangenen Wochen und Monaten so, sondern schon seit vielen Jahrzehnten. Selbst die Gründe für diesen seltsamen Umstand möchten wir hier nicht beleuchten, denn ansonsten würden wir sehr schnell politisch werden, sondern stattdessen eine Art Gegenpol setzen und uns lieber mit den positiven Dingen hier auseinander setzen, die doch mindestens genauso wichtig sind. Deshalb wollen wir mal die „Frechheit“ wagen, hier positive Berichte zusammen zu tragen, die uns vielleicht etwas mehr optimistisch für den Rest des Jahres 2021 einstimmen: Neue Harvard-Studie: Ehrenamtliches Arbeiten führt zu einem glücklicheren und längeren Leben Eine neue Studie der Harvard-Universität besagt, dass Menschen, die anderen freiwillig helfen, wahrscheinlich länger leben. So sollen altruistische Taten die Menschen persönlich glücklicher und zufriedener machen. Insgesamt 13.000 Menschen über 50 Jahren aus den USA nahmen an dieser Harvard-Studie teil. Die Studie hat ergeben, dass wer sich freiwillig zwei Stunden die Woche für Andere engagiert, ein wesentlich geringes Sterblichkeitsrisiko gegenüber denjenigen hat, die das nicht tun. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Freiwilligen-Arbeit unter älteren Erwachsenen nicht nur die Gemeinschaften stärkt, sondern auch unser eigenes Leben bereichert, indem sie unsere Bindungen zu anderen stärkt, uns ein Gefühl von Sinn und Wohlbefinden vermittelt und uns vor Gefühlen der Einsamkeit, Depression und Hoffnungslosigkeit schützt“ so Dr. Eric Kim, einer der Mitverfasser der Studie, von der Harvard School of Public Health. Damit einher geht eine geringere Wahrscheinlichkeit für körperliche Beeinträchtigungen samt einem höheren Wohlbefinden. Quelle: American Journal of Preventive Medicine 6868

Aufräumen wird reich belohnt Weil er nach Protesten die Straße aufräumte, bekommt ein Schüler ein Stipendium und ein Auto geschenkt Als Dankeschön für das Aufräumen von Glasscherben und Müll nach den Protesten, bekam ein Schüler aus Buffalo USA ein Stipendium und ein Auto geschenkt. Antonio Gwynn Jr. begann mitten in der Nacht eine Straße in seiner unmittelbaren Nachbarschaft zu kehren. Nach den Protesten in Buffalo war diese voller Müll und Scherben gewesen. Also schnappte er sich kurzerhand einen Besen, sowie etliche Müllsäcke und begann aufzuräumen. Am nächsten Morgen, als die Nachbarn dann sahen, dass die Straße bereits aufgeräumt war, sprach sich die Aktion schnell in der Stadt herum und hatte große Dankbarkeit und Begeisterung zur Folge.„Ich habe in den lokalen Nachrichten gesehen, dass die Bailey Avenue in Buffalo mit Glas und Müll bedeckt war,“ so Gwynn gegenüber dem TV-Sender CNN. „Ich wusste, dass die Leute die Straße morgens benutzen würden, um zur Arbeit zu fahren. Also habe ich mich schon nachts an die Aufräumarbeiten gemacht.“ Unter anderem erfuhr ein junger Mann aus den Nachrichten davon und entschloss sich, Gwynn aus Dankbarkeit seinen roten Mustang zu schenken. Und als der Geschäftsmann Bob Briceland aus Buffalo von diesem Geschenk erfuhr, beschloss er, dem Schüler außerdem eine kostenlose KfZ- Versicherung für ein Jahr zu schenken. Und zu guter Letzt bekam er vom Medaille College in Buffalo ein Stipendium für sein Studium geschenkt. Gwynn sei tief berührt von all diesen Geschenken, sagte er gegenüber CNN. Quelle: msn Kompostierbares „Saatgut-Konfetti“ mit Samen heimischer Pflanzen Die Idee ist so einfach wie genial. Mit Konfetti werfen, dabei Spaß haben und gleichzeitig Wildblumen pflanzen. Jeder bunte Minifetzen ist kompostierbar und enthält 26 heimische Pflanzensamen. Angefangen hat es damit, dass das Insektensterben den Produktdesigner Philipp Weyer und Hannah Hartmann nahegeht. Deswegen haben die beiden als Wochenend-Projekt das Saatgut-Konfetti entworfen und anschließend ein Uni-Projekt daraus gemacht. Mit diesem Projekt haben sie dann ein paar Preise eingeheimst und wurden von der großen Nachfragen regelrecht überrumpelt. Philipp und Hannah wollen mit ihrem Produkt nicht nur etwas gegen das Insektensterben tun, sondern auch die Biodiversität unterstützen und zudem noch für nachhaltigen Spaß sorgen. Das Konfetti hat neben den Pflanzensamen als Grundstoff Stärke anstelle von Papier oder Plastik und ist damit kompostierbar. Die Samen sind sogenannte Lichtkeimer und müssen nicht verbuddelt werden, um zu blühen. „Es geht darum, die Klimakrise mit etwas Positivem zu verbinden. Die Chance zu sehen, der Umwelt etwas Gutes zu tun“, so Philipp Weyer. Saatgut-Konfetti hat den „Preis der Studierenden“ auf dem „Rundgang“ der Kunsthochschule Kassel, den Publikumspreis des „UNIKAT- Ideenwettbewerbs“ sowie den „Green Concept Award 2019“ gewonnen. Das Saatgutkonfetti geht bereits in Kassel und Mainz in Geschäften über die Ladentheke, sowie auch online erhältlich und die Idee hat es bis ins (über)regionale Radio, die Lokalpresse und ins Fernsehen geschafft. Foto: Saatgut-Konfetti mit 26 verschiedenen heimischen Pflanzensamen f 147 9