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PFALZ-MAGAZIN Frühling 1258

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Grüne Energie Die

Grüne Energie Die E-Mobilität kommt und ist auf der Überholspur Fluch oder Segen für die deutsche Gesellschaft? Fotos: Pixabay D ie E-Mobilität schreitet voran – sie kommt und das ist unaufhaltsam. Im Jahr 2020 war jede siebte Neuanmeldung in Deutschland entweder ein Hybrid- oder Vollelektroauto. Es gibt fast keine Autowerbung mehr ohne das Wort „Elektro“ oder zumindest „Hybrid“. Doch die Frage, die man sich stellen muss. Fluch oder Segen? Wie bei allen Erneuerungen gibt es glühende Fans und Befürworter, aber auch mindestens genauso viele Skeptiker und Gegner. Im Ausland kennt man dieses Phänomen als „German Angst“, alles was neu und ungewohnt ist, macht uns Angst. So auch in diesem Fall, das Thema E-Mobilität wird in diese Richtung gedrängt. „Es wird mir ein geliebtes und funktionierendes System genommen und durch etwas unsicheres und neues ersetzt“. Das ist oft der O- Ton vieler Gegner; die Kosten sind angeblich viel höher als für einen Normalbenziner. Was ist mit der Batterie, die ist doch umweltschädlich und das mit der CO -Bilanz nur Augenwischerei. Wo 2 kann ich laden? Wie lang kann ich fahren? Was ist bei Stau auf der Autobahn, bleibe ich dann einfach stehen? Es gibt genug Mythen und Angstparolen. Besonders die Auto-Fans fühlen sich betrogen und vor den Kopf gestoßen. Angeblich gehen viele Arbeitsplätze verloren und die Automobilindustrie steht vor einem Kollaps. Über 1000 Zulieferer fühlen sich bedroht und ihre Arbeit gefährdet. Möglicherweise stimmt das alles, die Frage ist jedoch auch: „Warum hat man sich und seine Produkte nicht schon früher darauf eingestellt?“ Die E-Mobilität kam nicht über Nacht. Zu lang wurde Lobbyarbeit in die falsche Richtung betrieben, was heute vor allem die deutschen Autobauer deutlich zu spüren bekommen. Konkurrenz vor allem aus dem asiatischen Raum ist allgegenwärtig und überschwemmt den Markt mit bezahlbaren E-Autos. Aber auch andere europäische Autobauer haben ihre Dieselsparte komplett aufgegeben und stecken die freien Gelder in die E-Mobilität. Alles eine Frage der Sichtweise und Zukunftsvision, denn die richtige Ausrichtung beginnt bereits in der Gegenwart und diese haben einige verschlafen. Das jetzt noch aufzuholen, ist nur mit viel Geld für Forschung und Entwicklung, Einkauf von Know-How oder einer geschickten Verzögerungstaktik verbunden. Egal wie – die E-Mobilität kommt und wird nicht nur den CO Haus- 2 halt verändern, sondern sogar unser bisheriges Landschaftsbild. Kurz gesagt, es wird etwas entstehen, was noch nie da war und stellt damit eine ganze Branche auf den Kopf. 30

Für die Weinstraßen-Energie stellt sich hier aber eine ganz andere Frage: Wem „gehört“ überhaupt die E-Mobilität bzw. wer ist denn für die Umsetzung verantwortlich? Fakt ist, dass die Bundesregierung bis 2025 und 2030 einiges subventionieren wird. Nicht nur der E- Autokauf wird mit ca. 6.000 subventioniert, auch für der Ausbau der privaten Wallbox gibt es 900, Voraussetzung ist beispielsweise der Bezug von Ökostrom. Denn nur so macht das Ganze Sinn, natürlich ist hierbei die Batterie das Zünglein an der Waage. Diese leistungsstarken Batterien werden durch großen Aufwand von Rohstoffen und CO2-Verbauch hergestellt. Somit kann nur der Bezug von Ökostrom die Bilanz und das grüne Gewissen retten. In Norwegen wurde ein gigantisches Vorkommen seltener Rohstoffe wie Phosphat, Vanadium und Titan entdeckt. Das soll die EU unabhängiger machen und gibt uns etwas Hoffnung nicht allzusehr von den Chinesen abhängig zu sein. Kommen wir zum Kern der Frage zurück: Wem gehört die E - Mobilität und wer fühlt sich für den Aufbau verantwortlich? Die Autohäuser verkaufen ihre Autos und maximal eine Wallbox dazu. Mehr Hilfe/Unterstützung wird eher weniger geboten, Grund ist oft das geringe Wartungsaufkommen und die wenigen Umsätze an Ersatzteilen. Natürlich sind auch Energieversorger indirekt dazu aufgerufen, sich daran zu beteiligen. Manche machen das auch in hohem Maße z.B. die EnBW oder andere. Leider sind viele kommunale Stadtwerke eher träge, was das Thema betrifft. Dies ist auch der Grund, warum die Anbieterlandschaft sehr bunt und durchwachsen wirkt. Sind Energieversorger oft mit der Energiewende beschäftigt und teilweise selbst auch überfordert damit, kommen immer mehr Start-Up-Unternehmen auf den Punkt. Auch der Elektromeister von nebenan baut ihnen eine Ladestation, jedoch fehlt die weitere Fragestellung der Abrechnung an öffentlichen Ladesäulen. Oder wissen sie, mit wie viel KW sie laden dürfen oder sollten? Doch wer ist der richtige Begleiter? Alle können einen Bruchteil und am Ende steht der Kunde wieder mit gefährlichem Halbwissen da. Die Weinstraßen Energie sieht sich als Energiepartner, der den Kunden voll umfänglich beraten und vor allem begleiten möchte. Man bietet hier nicht nur Wallboxen und deren Aufbau an, sondern vor allem verfügt man über einen extra eDrive-Tarif. Dieser ermöglicht es, die Kosten auf 4,25 pro gefahrenen 100km zu senken. Ein durchschnittlicher Benziner beginnt hierbei mit 10 aufwärts pro 100km. Es gibt leider noch viele Tücken, die hinter jeder Ecke lauern. Sind auch diese Kinderkrankheiten einmal zu Ende, haben wir für die Zukunft eine interessante und spannende Antriebsart für das tägliche Leben gefunden. Aus Sicht der Weinstraßen-Energie wird langfristig der Diesel verschwinden und dann wird sich ein gesunder Mix aus sparsamen Benzinern, funktionierenden E-Autos und erfolgversprechenden Wasserstoffautos durchsetzen. Aber Achtung – auch ein Wasserstoffauto wird von einem Elektromotor angetrieben. Der Hybrid kann die Lösung für Vielfahrer oder lange Urlaube sein. Das E-Auto könnte also der tägliche Begleiter für Pendler oder Stadtliebhaber sein, denn schließlich fahren wir nicht jeden Tag 200–400km zur Arbeit, das ist die aktuelle Reichweite der meisten E-Autos. Können wir die Ladestruktur schnell verbessern, kann das Wasserstoffauto eine Art Allzwecklösung sein. Da sollte doch für jeden die richtige Alternative dabei sein. Pressetext Weinstraßen-Energie Kontakt und alle weiteren Fragen beantwortet: Weinstraßen-Energie GmbH Industriestraße 1 | 67269 Grünstadt Tel.: 06359 – 92478-11 E-Mail: vertrieb@weinstrassen-energie.de www.weinstrassen-energie.de 31